Windparks gehören in Deutschland neben Photovoltaik-Anlagen und Wasserkraftwerken zu den Hauptlieferanten von erneuerbaren Energien. Daher werden in punkto Leistung und Betriebssicherheit immer höhere Ansprüche an die Windkraftanlagen gestellt. HellermannTyton bietet Kabelmanagementlösungen für die Installation von Windkraftanlagen, die Betreiber dabei unterstützen, genau diesen Herausforderungen zu begegnen.
Die Windpark-Verkabelung muss enormen Belastungen standhalten, da sich die Rotorblätter ständig in den Wind drehen, um effizient Energie zu erzeugen. Deshalb ist es entscheidend, die Kabel zu schützen, die den Generator in der rotierenden Gondel mit dem Netzeinspeisepunkt im Turm verbinden.
Vor allem der sogenannte Loop – der Verbindung vom Generator in den Turm – stellt einen besonders kritischen Bereich dar, weil die Kabel ständigen Verdrehungen ausgesetzt sind: Während sich die Kabel im Loop umeinander drehen, bewegt sich auch der Kabelmantel stark. Die üblicherweise eingesetzten Kabelhalterungen zur Aufhängung des Loops können dabei ausfransen, am Kabel scheuern und so die Isolation beschädigen. Solche Schäden verringern nicht nur die Leistung der Anlage, sondern verursachen auch hohe Reparaturkosten.
Damit die Leitungsisolationen benachbarter Leitungskabel in der Windturbine nicht beschädigt werden, haben sich in einem Langzeittest extrem abriebfeste Kabelschutzschläuche bewährt. Bereits mit der ersten Montage werden die Kabel so geschützt, dass ihre Lebensdauer signifikant steigt und die Anzahl der Reparaturarbeiten sinkt.
Im interaktiven Windturbinenmodell können Sie unsere Produkte zur effizienten Verkabelung von Windkraftanlagen erkunden: von Turmverkabelung in Windanlagen über Torsionsschutz in Rotorblättern bis zum smarten Kabelmanagement in der Gondel.
Überall dort, wo Torsionskräfte Schäden verursachen und wo die Lebensdauer von Kabeln durch Abrieb begrenzt ist, kommt der Helagaine Twist-In Schutzschlauch für Windkraftanlagen zum Einsatz. Der abriebfeste, selbstschließende Gewebeschlauch aus Klett schützt die einzelnen Leiter zuverlässig und verlängert die Lebensdauer der Kabel erheblich – eine effektive Lösung für die Verkabelung von Windkraftanlagen.
Im Inneren einer Windkraftanlage sind die Kabel zwischen Generator in der Gondel und dem Turmfuß permanenten Drehbewegungen ausgesetzt, da sich die Gondel ständig in den Wind ausrichtet. Mit der Zeit führt das zu Abrieb und Isolationsschäden. Der Gewebeschlauch Helagaine Twist-In minimiert diesen Verschleiß, verlängert die Lebensdauer der Kabel und senkt die Wartungskosten. Das ist sowohl für Onshore- als auch für Offshore-Anlagen entscheidend, da Wartungen und Instandhaltung von Windkraftanlagen auf See besonders aufwendig sind.
Weniger Kabelschäden und geringerer Wartungsaufwand helfen Betreibern in der Windindustrie, Betriebskosten zu senken und die Zuverlässigkeit der Anlagen zu erhöhen. Zudem spart die Lösung Zeit bei Montage und Nachrüstung – ein wichtiger Faktor bei großen Windprojekten.
Da Reibung die Lebensdauer von Stromkabeln verkürzt, benötigen sie in Windenergieanlagen einen besonderen Torsionsschutz. Das Video zeigt, wie der abriebfeste, selbstschließende Gewebeschlauch Helagaine Twist-In die Einsatzdauer verlängert und Reparaturen deutlich reduziert.
HellermannTyton hat einen Klebesockel entwickelt, mit dem sich die Leitungen für die Zustandsüberwachung direkt am Getriebegehäuse befestigen lassen. Der Zwei-Komponenten-Kleber bietet eine hohe Flexibilität, da er sich unterschiedlichen Oberflächen anpasst und der Befestigungssockel so auch auf rauen oder gekrümmten Flächen angebracht werden kann. Außerdem kann dadurch auch die Variantenvielfalt reduziert werden, da sich die Klebesockel universell einsetzen lassen und die Komplexität in der Produktion sinkt. Somit sinken die Kosten für die Verkabelung der Windkraftanlagen.
Der PMB Klebesockel sorgt für eine sichere Verkabelung in der Windkraftanlage, wenn Schrauben nicht genutzt werden kommen. Das Video zeigt, wie das innovative Design eine einfache Montage auf unebenen Flächen ermöglicht und sicheren Halt bietet. Die Halter funktionieren mit Paste- und Flüssigklebstoffen und sorgen für dauerhafte Stabilität im Kabelmanagement für die Windustrie.
In stark dynamischen Bereichen - wie zum Beispiel in den Rotorblättern - können sich die Oberflächen leicht verformen. Deshalb werden bei der Verkabelung von Windkraftanlagen Lösungen benötigt, die nicht brechen. Hier bietet sich der Befestigungssockel PMB mit seinem hochflexiblen Klebstoff an.
Erfahren Sie in diesem Whitepaper im Detail, warum PMB-Halter eine ideale Lösung für die Kabelführung in Windenergieanlagen sind:
Loop-Spacer übernehmen eine zentrale Rolle im Kabelmanagement in der Windindustrie. Sie sitzen im Kabel-Loop zwischen Gondel und Turm und halten Leistungs- und Steuerkabel auf Abstand. So verhindern sie Abrieb und mechanische Belastung während der Drehbewegung der Gondel.
Weniger Reibung und geringere Torsionskräfte verlängern die Lebensdauer der Kabel und senken den Aufwand für Wartung und Instandhaltung von Windkraftanlagen. Gleichzeitig verbessern Loop-Spacer die Luftzirkulation und unterstützen die Wärmeabfuhr – selbst bei hohen Torsionszyklen.
Installation und Wartung spielen bei Offshore- und Onshore-Windkraftanlagen eine zentrale Rolle. Deshalb ist es für die Windindustrie entscheidend, Kabelbinder und Befestigungselemente zu wählen, die extremen Umweltbedingungen, mechanischer Belastung und langen Einsatzzeiten standhalten.
Wichtige Kriterien sind Material, Temperaturbereich, Zugfestigkeit sowie Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung, Vibrationen, Feuchtigkeit, Ölen und Chemikalien. Befestigungslösungen sollten ohne Bohrungen auskommen und Kabel zuverlässig vor Abrieb schützen. HellermannTyton bietet dazu ein eLearning rund um Kabelbinder und Befestigungslösungen für Windparks an.
Eine klare Kennzeichnung von Windenergieanlagen ist für den Betrieb unerlässlich. Viele Etiketten lassen sich schlecht an unterschiedliche Kabeldurchmesser und enge Platzverhältnisse anpassen. Schrumpfmarker können dagegen fest auf Kabeln angebracht werden und bleiben auch auf engem Raum gut lesbar.
Eine durchdachte Kennzeichnung vereinfacht zudem die Wartung von Windkraftanlagen. Digitale Systeme ersetzen papierbasierte Abläufe, verhindern den Verlust von Material und sorgen für eine korrekte Dokumentation. Das reduziert Stillstandzeiten, verbessert die Rückverfolgbarkeit und sichert den kontinuierlichen Betrieb der Windanlage.
Kennzeichnung von Bauteilen in Windkraftanlagen geht weit über reines Beschriften hinaus – sie sorgt für Sicherheit, Normkonformität, effiziente Wartung und Kostenoptimierung über den gesamten Lebenszyklus. Dieses Video zeigt, wie eine smarte Identifizierung Ausfallzeiten verkürzt und Fehler vermeidet.
Mit einer durchdachten Verkabelung von Windkraftanlagen lassen sich Gewicht reduzieren und Montagezeiten verkürzen. HellermannTyton erklärt in einem Webinar, wie passende Kabelmanagement-Produkte für Gondel, Turm, Nabe und Rotorblätter Wartung senken, Erträge steigern und Kosten optimieren.
Die Wahl der richtigen Produkte für die Verkabelung von Windkraftanlagen kann zur Senkung der Stromgestehungskosten (LCOE) beitragen und Installationskosten minimieren.
Video: Der Windkraft-Experte Georg Neureiter zeigt in diesem Webinar, wie Kabelmanagement-Lösungen von HellermannTyton helfen, Kosten in Windprojekten zu senken – von CAPEX und OPEX bis hin zu praxisnahen Produktbeispielen.
Viele Hersteller lagern die Produktion von C-Teilen wie Kabelbinder, Clips oder Schutzschläuche aus, um sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. Bei der Planung der Verkabelung von Windkraftanlagen in Gondeln, Türmen oder Naben integrieren Ingenieure diese Teile direkt in ihre CAD-Modelle. Dafür benötigen sie präzise Daten. HellermannTyton stellt 2D- und 3D-CAD-Daten für tausende Produkte kostenlos bereit.
Gondeln stellen hohe Anforderungen an die Kabelführung: wenig Platz, hohe Temperaturen und gekrümmte Oberflächen erschweren die Befestigung. Herkömmliche Lösungen wie gebogene Stangen oder Kabelklemmen zum Schrauben sind teuer, aufwendig und bergen Sicherheitsrisiken.
HellermannTyton löst diese Herausforderungen gemeinsam mit Herstellern – etwa mit dem Ratchet P-Clamp System. Die Schelle nutzt vorhandene Befestigungspunkte, schützt Kabel mit weichen Silikoneinsätzen, hält Vibrationen stand und lässt sich wiederverwenden. Die Montage erfolgt schnell und schützt das Bündelgut.
Das Ergebnis: Robustes Kabelmanagement in der Windindustrie sorgt für geringere Produktions- und Wartungskosten, höhere Zuverlässigkeit und mehr Sicherheit für Techniker. Gleichzeitig sinken die Stromgestehungskosten (LCOE). Lesen Sie unsere Erfolgsgeschichte und erfahren Sie, wie Sie Ihre LCOE mit der Ratchet-P Kabelschelle senken können.
Windparkbetreiber stehen unter dem ständigen Druck, effizienter und günstiger zu produzieren. Das beginnt bereits beim Bau des Windparks. In Bezug auf die Verkabelung von Windkraftanlagen stellt vor allem die Zustandsüberwachung von Getrieben eine Herausforderung dar, weil geschweißte und verzinkte Stahlführungen teuer, schwer zu montieren und fehleranfällig sind.
Deshalb hat ein Kunde aus der Windindustrie HellermannTyton kontaktiert und eine flexiblere Lösung bekommen: Befestigungssockel zum Kleben ersetzen die Stahlführungen. Sie lassen sich universell einsetzen, reduzieren die Variantenvielfalt und senken Produktionskosten. Lesen Sie mehr in der Erfolgsgeschichte "Reduzierung von Stahlseilführungen an Getrieben".
Eine der größten Herausforderungen bei der Verkabelung von Windkraftanlagen besteht in der ständigen Bewegung und Rotation der Gondel, wodurch Kabel verdrehen und verschleißen. Der begrenzte Platz im Inneren des Turms und der Gondel erschwert zudem eine effiziente Kabelführung. Darüber hinaus erhöhen raue Umweltbedingungen wie Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Vibrationen das Risiko von Isolationsschäden und Ausfällen von Steckverbindungen.
Damit in Windkraftanlagen der richtige Biegeradius und eine zuverlässige Zugentlastung gewährleistet sind, sollten Kabel mithilfe von Führungen oder Klemmen verlegt werden, die den vom Hersteller empfohlenen Mindestbiegeradius einhalten. So lässt sich vermeiden, dass die Leiter beschädigt werden. Für eine stabile Zugentlastung werden die Kabel an Übergängen fixiert und mit wieder lösbaren Klemmen oder Tüllen ausgestattet, die mechanische Belastungen durch Vibrationen und Wind standhalten.
Um Vibrationsschäden in Windkraftanlagen zu verhindern, sollten Kabel mit flexiblen Klemmen oder Halterungen befestigt werden, die leichte Bewegungen zulassen, ohne dabei Spannungspunkte zu erzeugen. Zudem empfiehlt es sich, Schutzschläuche oder glatte Oberflächen zu verwenden, damit die Kabel durch die ständigen Vibrationen nicht scheuern. Eine Kabelführung in Kabeltrassen oder Rohrleitungen sowie eine richtige Zugentlastung an Übergangsstellen helfen außerdem dabei, mechanische Lasten gleichmäßig zu verteilen.
Um Kabel in Offshore-Windparks vor Feuchtigkeit und Korrosion zu schützen, sollten UV-beständige und witterungsfeste Ummantelungen eingesetzt werden, kombiniert mit abgedichteten Kabelkanälen oder Gehäusen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Edelstahl-Kabelbinder mit Schutzbeschichtungen sind beständig gegenüber Salzwasser sind und verhindern Kontaktkorrosion zwischen unterschiedlichen Metallen. Zusätzlich sorgen wärmeschrumpfende Schläuche mit Innenkleber sowie korrosionsbeständige Materialien dafür, dass die Isolierung und die mechanische Festigkeit auch unter extremen Meeresbedingungen erhalten bleiben.
Die durch die Rotation der Rotoren verursachte Kabelbewegung wird mithilfe flexibler Kabelhalterungen und Scheuerschutzsysteme kontrolliert, die Bewegung ermöglichen, ohne die Isolierung zu beschädigen. Klebebasierte Lösungen wie die Befestigungssockel PMB eignen sich besonders für gekrümmte oder aus Verbundwerkstoffen bestehende Oberflächen innerhalb der Rotorblätter, da sie auch unter dynamischen Belastungen ihre strukturelle Stabilität behalten. Zusätzlich schützen Schutzschläuche und Spiralschläuche vor Reibung und Verschleiß.
Bei der Verkabelung von Windkraftanlagen ist es wichtig, Halterungen, Schutzschläuche und Spiralschläuche zu wählen, die Bewegung erlauben und gleichzeitig die Kabel vor Beschädigungen schützen. Für Offshore-Kabelinstallationen kommen zudem spezialisierte Produkte wie UV-beständige Kabelbinder, Edelstahlbefestigungen und wetterfeste Verdrahtungskanäle zum Einsatz, die rauen Meeresbedingungen standhalten und Korrosion verhindern.