UV-Bewitterungstest durch das Fraunhofer ISE

Datum: 26/07/2013

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, ISE, hat im Auftrag von HellermannTyton eine erweiterte UV-Bewitterung nach IEC 61215, Unterpunkt 10.10 durchgeführt.

Dabei wurden Kabelbinder aus unterschiedlichen Materialien an Prüfzylindern unter Last abgebunden, in Prüfintervallen dem UV-Licht in der Prüfkammer ausgesetzt und am Ende die Prüflinge in einem Schleifenzugtest nach DIN EN 62275:2010.07, Abschnitt 9.5.1 vom VDE Institut durchgeführt. Die Prüflinge waren bis zu 1.600 Stunden in der Prüfkammer und in Summe einer UV-Dosis von 156,78 kWh/m² ausgesetzt. Der Betrag dieser künstlichen Einstrahlung entspricht in der Annahme, dass in Mitteleuropa ca. 1.000 kWh/m² pro Jahr natürliches Sonnenlicht einstrahlt und davon etwa 5% im schädigenden UV-Wellenlängenbereich liegen, etwa dem Betrag von 3 Jahren in der Freibewitterung.
Da die Intensität und Kohärenz der UV-Bestrahlung in der Prüfkammer in der Natur nicht gegeben sind, werden diese Werte in einer noch laufenden vergleichenden Freibewitterung über 3 Jahre in Freiburg und in der Negev Wüste abgeglichen. Die dargestellten Kurven zeigen die gemittelten Schleifenzugwerte der Kabelbinder nach der künstlichen UV-Bewitterung. Der naturfarbene Standardkabelbinder (7,7mm Breite) aus Polyamid 6.6 Material zeigt bereits nach 200 Stunden in der Testkammer eine deutliche Schädigung durch den UV-Einfluss, die Schleifenhaltekraft ist hier auf weniger als die Hälfte des Anfangswertes abgesunken. Im Gegensatz dazu ist zu erkennen, dass der Q50L-W und T80R-W aus dem UV-stabilisierten Polyamid 6.6 Material, sowie der GL250 aus Polyamid 11 nahezu keine Auswirkungen der UV-Bewitterung zeigen.

UV-Bewitterungstest

Die dargestellten Kurven zeigen die gemittelten Schleifenzugwerte der Kabelbinder nach der künstlichen UV-Bewitterung. Der naturfarbene Standardkabelbinder (7,7mm Breite) aus Polyamid 6.6 Material zeigt bereits nach 200 Stunden in der Testkammer eine deutliche Schädigung durch den UV-Einfluss, die Schleifenhaltekraft ist hier auf weniger als die Hälfte des Anfangswertes abgesunken. Im Gegensatz dazu ist zu erkennen, dass der Q50L-W und T80R-W aus dem UV-stabilisierten Polyamid 6.6 Material, sowie der GL250 aus Polyamid 11 nahezu keine Auswirkungen der UV-Bewitterung zeigen.

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Update: 12/01/2019 © HellermannTyton 2019
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